kritik

…wer genau hinsah erkannte in Thomas Arnold den
jungen Max Schmeling, der in den „Goldenen Zwanzigern“
bereits eine Berliner Größe war. Die Darstellungs-
kunst Arnolds, seine Mimik und sein typisches
Berliner“ weltmännisch“- legers Auftreten sorgten
für unverholene Freude und gelegentliches Schenkel-
klopfen beim Publikum.

Kritik Cellische Zeitung 05 nach „Uns hamse als Jeheilt
entlassen“

„Sein Prunkstück ist der Kobold Puck, ein Wanderer
zwischen den Welten, der die Sinne, der Sterblichen
verwirrt und damit die Komödie am Laufen hält.
Thomas Arnold springt,schleicht, robbt, aalt sich
über die Bühne, kriecht in seine Partner geradezu
hinein. Ihm gelingt, was selten einem Schauspieler
vergönnt ist: eine überzeugende Verkörperung, dafür
zu finden, dass Puck eben kein Mensch ist, sondern
ein Wesen zwischen Mensch, Tier und Gott. Puck, wie
Arnold ihn spielt, ist nicht von dieser gewöhnlichen
Welt. Und so wird er vom Verbindungsglied zwischen
den verschiedenen Ebenen zum eigentlichen Mittelpunkt
des Stücks.“

Premierenkritik des Radiosenders RPR zu „Ein Sommer-
nachtstraum“ von Shakespeare

…nein, das ist kein“drolliges Heinzelmännchen, kein“
poetischer Kobold aus der romantischen Feeerie“. Elfen-
könig Oberons Gehilfe – von Thomas Arnold hervorragend
verkörpert- ist bis in die letzte Faser seiner sehnigen
Muskeln die pure, juvenil-potente Wollust, dem Kaliban
aus Greenaways “ Prosperos Books“ nicht unähnlich. Nur
um die Lenden leicht geschürzt, mit einem meterlangen
Schweif bestückt, schmiegt sich dieser Satyr Mal wohlig
an seinen Meister, macht sich an Menschen und Elfen
weiblichen Geschlechts heran und bespringt eindeutig
ruckelnd ein Liebespaar – er ist überall und gleichsam
das erotische Zentrum des Zauberwaldes. Kritik der
Saarbrücker Zeitung zu“

Ein Sommernachtstraum“ von Shakespeare

„Das wichtigste Bindeglied zwischen den Spielebenen ist
Puck. Thomas Arnold fegte wie ein trunkener Satyr über
die Bühne – war hähmisch, wild, hintertrieben und manchmal
wie ein kleiner Cupido – hervorragend.“

Trierer Zeitungskritik nach der Premiere von „Ein Sommer-
nachtstraum“ Shakespeare

„Die jungen Schauspieler Thomas Arnold und Sven Riemann
brachten sprachlich und gestisch glaubhaft den 60-minütigen
Albee-Klassiker von einer anfänglichen Plauderei zum
dramatischen Ende. Besonders beeindruckend Arnolds Monolog
„Die Geschichte von Jerry und dem Hund“, der an die deklama-
torische Gestaltungskraft eines Eberhard Esche erinnert.“

Zeitungskritik nach der Premiere von „Die Zoogeschichte“
Albee